Attraktive Argumente.

Man muss sie gar nicht lange suchen. Es gibt eine Menge guter Gründe für Print, für Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften und die Wahl eines externen Dienstleisters. Und wenn die überzeugen, wird's Zeit für ein erstes Briefing, damit die Magazinproduktion oder der Relaunch starten kann.

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Gründe für Print

1. Fest der Sinne

Magazine schaffen eine Erlebniswelt, in die der Leser eintauchen kann. Trifft man die ideale Mischung aus Haptik und Optik, reaktiviert sie viele Sinne. Im Idealfall spricht man den Menschen über unterschiedliche Kanäle an. Wer in einem Magazin blättert, kann es anfassen, beim Umblättern hören, riechen und natürlich sehen

2. Lesegenuss

Generell lassen sich Printmedien kreativer gestalten als das Internet. Denn noch wird online immer verstärkt mit Text und Bild gearbeitet und man hat eingeschränkte Möglichkeiten beim Layout. Ein Spiel mit großformatigen Fotos, Sonderfarben, exklusiven Papiersorten oder ungewohnter Typografie ist online nicht möglich. Außerdem sind Printprodukte zurzeit noch einfacher lesbar als Onlineformate am PC.

3. Schatztruhe

Gerade wegen der breiten gestalterischen Möglichkeiten können gut gemachte Magazine so wertvoll werden wie ein schönes Buch. Sie eignen sich daher gut als Sammlerobjekt für Liebhaber oder sind verschenkbar.

4. Flexibel

Ein Magazin ist überall lesbar. Auch die Möglichkeit, als Leser mit dem Text zu arbeiten, also z.B. Handschriftliches zu integrieren, ist bei Print einfacher und praktischer.

5. Multiplikator

Nicht jeder hat bei sich zu Hause oder im Büro einen PC. Und besonders die ohne PC haben einen sehr hohen Informationsbedarf. Will man z.B. mit einem Mitarbeitermagazin auch das familiäre Umfeld erreichen, muss es von ihm lesbar sein.

6. Believe me

Printprodukte sind noch immer glaubwürdiger und werden es lange Zeit bleiben. Denn das Internet ist flüchtig. Leser nehmen Magazine als nachhaltiger und weniger aufdringlich wahr. Printprodukte erzielen daher eine höhere Wirkung.

7. Neue Rolle

In der hektischen und schnellen Medienwelt, die durch das Web beschleunigt wird, nehmen Magazine eine neue Position ein. Sie sind ideal, um in der Infoflut vertiefende Informationen zu liefern. Sie bringen Analyse und man konsumiert sie ohne Stress, wo und wann man immer Lust dazu hat. Sie entschleunigen und stehen für ein back to the roots. Inzwischen gibt es Magazine wie "eines tages", die ursprünglich im Internet realisiert wurden und nun auch gedruckt vorliegen.

8. Lebensgefühl

Magazine können sich zu sehr bedeutenden Marken entwickeln. Viele Leser identifizieren stark mit Blättern wie Zeit, Spiegel, taz oder Bild. Magazine sind daher für Verlage starke Wachstumsfelder, so dass Line Extensions wie z.B. bei der Brigitte lohnenswert sind oder Verkauf von Events, Büchern oder CDs angekurbelt werden.

9. Image

Zwar sind die Rubrikanzeigen längst von der Tageszeitung ins Netz gewandert. Aber viele Imageanzeigen, vor allem im hochpreisigen Segment, sind nur in einer starken Printmarke möglich.

10. Der Preis ist heiß

Online ist nicht gratis. Auch die Inhalte dafür müssen wie beim Print produziert werden. Druck- und Versandkosten dagegen haben oft nur einen Anteil von 20 Prozent.

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Gründe für Kundenzeitschrift

1. Visitenkarte

Wie das gesamte Corporate Design trägt auch eine sehr gute Kundenzeitschrift dazu bei, einem Unternehmen einen optimalen und langfristigen Auftritt zu verschaffen.

2. Bühne

Die einen sprechen vom Tronjanischen Pferd, die anderen vom Flaggschiff der Kommunikation. Auf jeden Fall treten in einem Magazin die Menschen und die Produkte in den Vordergrund. Sie werden gebührend in Szene gesetzt - und nicht das anonyme Unternehmen. Ein Magazin bündelt gezielt das Themensetting. Es bietet Räume, in denen Leser mit der Marke zusammentreffen können.

3. Kompetenz

Mit einem Kundenmagazin können einzelne Markenwerte kommuniziert werden. Weil Sie journalistisch agieren, sind Ihre Botschaften besonders glaubwürdig. Markenwerte werden glaubhafter vermittelt als in der Werbung, die einen Beweis schuldig bleibt.

4. Werbung

Mit einer Kundenzeitschrift zeigen Sie Präsenz, denn viele Kaufentscheidungen werden auch durch eine unmittelbare Nähe gefällt. Außerdem können Sie in einem Magazin Produkte en detail erklären. Viele ersetzen aufwändige Imagefolder oder Anzeigen.

5. Verkauf

Dennoch können Sie in Ihrer Zeitschrift natürlich auch aktuelle und werbelastige Sonderangebote oder Aktionen vorstellen. Einem Verkäufer dient das Magazin als Zusatzinfo im Vor- und Nachgespräch. Fallstudien und Geschichten mit positiven Kundenerfahrungen sind oft wirksamer als schlichte Produktinfos. Sie senken eventuell die Kontaktkosten mit einem Händlernetz. Und da viele Kunden verstärkt unbewusst und emotional kaufen, weil sich Produkte immer mehr ähneln, können Sie mit einer Kundenzeitschrift auch Ihr Unternehmensimage stärken.

6. Dialog

Sie können direktes Feedback von Ihrem Kunden erhalten. Wenn Sie Responsemöglichkeiten einbauen, bekommen Sie wertvolle Informationen über die Zufriedenheit mit Produkten, Beratung, Service, Motive und Bedürfnisse. Weil sich diese Daten ständig ändern, kann sie ein Magazin als Marktforschungsinstrument ideal einfangen.

7. Bindung

Auch nach einem Geschäfsabschluss zeigen Sie Ihrem Kunden mit einem Magazin, dass er Ihnen wichtig ist. Sie stärken die Bindung und sichern sich Treue. Viele Studien belegen dies.

8. Reaktivierung

Kunden, die in Ihrer Datenbank "verloren gegangen" sind, können Sie mit aktuellen Informationen aus Ihrem Unternehmen wiedergewinnen und ihn über Ihre neuesten Angebote in Kenntnis setzen.

9. Akquise

Aber auch bei potentiellen Interessenten oder Wunschkunden können Sie Präsenz zeigen und Ihr Magazin für die Verkaufswerbung einsetzen.

10. Netzwerk

Natürlich bietet sich diese Bühne auch für Lieferanten, Kunden und andere Geschäftspartner an. Ihre Zeitschrift wird für andere zu einer interessanten Plattform. Möglicherweise finanzieren Sie Ihr Magazin über deren bezahlte Artikel oder Anzeigen.

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Gründe für Dienstleister

1. Konzept

Eine Zeitschrift ist kein Zufallsprodukt. Hinter jeder guten Publikation steckt ein intelligentes Konzept - und seine perfekten Zutaten kennt oft nur ein professioneller Dienstleister. Das Magazin sollte als Visitenkarte des Unternehmens denselben hohen Standard bieten wie das eigentliche Produkt des Auftraggebers.

2. Recherche

Steht das Konzept, weiß meistens nur der erfahrene Dienstleister, wie und wo er die richtigen Informationen effektiv beschafft.

3. Know-how

Nur der Profi kennt die Wirkungsweisen der einzelnen Komponenten einer guten Zeitschrift wie z.B. Typografie oder Bildsprache. Selbst bei schlechten Produktionsbedingungen holt er das Maximale heraus.

4. Marktkenntnis

Er schätzt am besten die Preise bzw. Leistungen von anderen Dienstleistern wie z.B. Fotografen, Druckereien oder Infografikern ein.

5. Management

Er weiß, wie man andere Dienstleister für ideale Produktionsbedingungen brieft und lenkt.

6. Erfahrung

Er hat gelernt, wie man spannend und zielgruppengerecht schreibt bzw. Informationen auch in einer Bildsprache geschickt verpackt.

7. Effizienz

Er beherrscht das Projektmanagement für diesen Bereich perfekt. Die Abwicklung wird effizienter, kostengünstiger und freier an Fehlern.

8. Unterstützung

Er liefert das Produkt aus einer Hand, so dass sich der Auftraggeber um sein eigentliches Kerngeschäft kümmern kann.

9. Liebe

Er produziert in einem Bereich, in dem seine Leidenschaft für das Produkt einen zusätzlichen Schub an Leistungskraft liefert.

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Checkliste für Kosten

Mehrere Faktoren spielen eine Rolle, wenn man einen fairen Gesamtpreis für ein Magazin festlegen möchte. Denn die Zeitschriften bzw. die Unternehmen mit ihren Bedürfnissen und Profilen sind zu unterschiedlich für einen Standardpreis.

1. Konzept 

Gibt es bereits ein Magazin, auf dem die neue Zeitschrift aufbaut bzw. ein Basis-Layout, das verwendet werden kann? Muss sie daher nur verbessert werden? Oder ist ein komplett neues Magazin geplant?

2. Redaktion

In welchem Umfang liefert das Unternehmen selbst Texte, Themen oder Ansprechpartner? Oder kann hier der Dienstleister komplett selbst agieren? Gibt es evtl. einen Mix aus beiden Angeboten?

3. Layout

Sind die Seiten standardisiert oder soll für jeden Artikel ein neues Layout erstellt werden?

4. Druck

Wie hoch ist die Auflage? Wieviele Seiten Umfang sind geplant? Welches Format und welches Papier werden gewählt?

5. Versand

Liegt das Magazin aus oder wird es per Post verschickt? Ist das Magazin evtl. sogar für den jeweiligen Adressaten individualisiert?

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Studien zum Corporate Publishing

Effizienz - Wie Unternehmensmagazine wirken

Das Forum Corporate Publishing stellt in übersichtlicher und komprimierter Form wissenschaftliche Untersuchungen einzelner Kundenmagazine wie auch Erhebungen zu Teilaspekten der gesamten CP-Branche vor: eine Zusammenfassung von 23 nationalen und internationalen CP-Studien, die die Effizienz von Kundenmedien konzentriert und methodisch fundiert präsentiert und deren wichtigstes Ergebnis auf die gesamte Mediengruppe anwendbar ist: Kundenmagazine wirken!
Download

Basisstudie 2010 Corporate Publishing

Die Bedeutung digitaler Medien im Corporate Publishing wächst: 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen elektronische Formate für die Kunden- und Mitarbeiterkommunikation. Dabei werden pro Jahr 1,6 Milliarden Euro investiert. Insgesamt beläuft sich der Umsatz der Corporate Publishing-Branche auf rund 4,5 Milliarden Euro.
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CP-Barometer 11/2009: Steigende Nachfrage in der Mitarbeiterkommunikation

Der Bedarf an Mitarbeitermedien im Corporate Publishing gewinnt zunehmend an Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt das zweite CP-Barometer des Europäischen Instituts für Corporate Publishing (EICP). Mehr als zwei Drittel der Unternehmen und über drei Viertel der befragten Dienstleister beurteilen Corporate Publishing als absolut entscheidend und sehr wichtig für die Mitarbeiterkommunikation.
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Advantage study providing and benchmarking the effectiveness of customer magazines 2005 (Association of Public Agencies)
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Checkliste für Briefing

Je umfangreicher man brieft, desto besser werden Angebot und Konzept und desto effizienter die Vorgespräche. Ein schriftliches Briefing schafft außerdem vergleichbare Angebote bei verschiedenen Anbietern. Wichtig sind daher Informationen zu folgenden Punkten.

1.
Größe, Struktur, Geschäftsbereich, Zielmärkte und Kommunikationsstrategien des Unternehmens

2.
Welches Ziel wollen Sie mit der Kundenzeitschrift erreichen?
(z.B.: Profilierung gegenüber dem Wettbewerb durch mehr Service - gezieltere Kundenansprache durch Responsemöglichkeit - Verringerung der Streuverluste gegenüber klassischer Werbung - Aufwertung des Produkt- und Unternehmensimage - Kundenbindung - Kaufimpulse - Aufbau und Stärkung des Images als der kompetente Ansprechpartner für ein bestimmtes Thema - gezielte Nutzung positiver Kundenerfahrungen - Zusatzinfo zur Vor- und Nachbearbeitung von Verkaufsgesprächen)

3.
Welche Zielgruppe/Branche/Markt/Käuferschichten möchten Sie ansprechen? Welche soziodemografischen Eckdaten sind beim typischen Leser zu beachten?

4.
Welche Inhalte möchten Sie transportieren?

5.
Wie sehen die Informationsstrukturen aus?

6.
Wer liefert das unternehmensbezogene Fotomaterial (z.B. Bildagenturen, Firmenarchiv, von Mitarbeitern, von Fotografen)?

7.
Wer liefert die unternehmensbezogenen Texte (z.B. es gibt bereits druckreife Texte, Rohtexte, nur Stichworte und Fakten oder nur Themen und Ansprechpartner)

8.
Wie ist der Vertrieb geplant (z.B. Beilage zu anderen Medien, Postversand, Auslegen im Geschäft)?

9.
Wie soll die Kundenzeitschrift erscheinen (z.B. 4 x jährlich, wieviele Seiten, DIN-Größe)?

10.
Welche Vorgaben gibt es vom Corporate Design des Unternehmens (z.B. Schriftarten, Farben, Papier)?

11.
Welche anderen Kommunikationsinstrumente müssen beachtet werden (z.B. Internet, Prospekte, Kataloge, Newsletter, bisherige Magazine)?

12.
Wie sieht der Zeitplan aus? Wann soll die erste Nummer erscheinen?

13.
Wie ist das Anzeigengeschäft geplant? Gibt es Fremdanzeigen (z. B. von Lieferanten, Geschäftspartnern)?

14.
Welche Punkte dieser Checkliste können noch nicht festgelegt werden?

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Checkliste für Relaunch

1.
Welche Wünsche äußert der Leser, gab es eine Leserbefragung?

2.
Wer ist die Zielgruppe, hat sie sich evtl. verändert?

3.
Gibt es eine Übereinstimmung mit dem aktuellen CI?

4.
Was sind generell die Stärken bzw. Schwächen des Magazins?

5.
Welchen Nutzen erfüllt das Magazin bzw. welche Ziele sollen erreicht werden?

6.
Wie lassen sich Inhalt (Themen, Texte) und Layout (Design, Foto, Typo) verbessern?

7.
Stimmt der Termin bzw. der Budgetplan?

8.
Werden alle technischen Möglichkeiten ausgenutzt (Papierwahl, Druck)?

9.
Gibt es positive oder negative Vorbilder für das Magazin?

10.
Werden die allgemeinen Standards eingehalten
(Titelseite mit großem Bild, Headline, zwei bis drei Anreißer - Inhaltsverzeichnis bei Heften über 8 Seiten - Überschriften, die zum Lesen anregen - Vorspänne, die das Wichtigste zusammenfassen - Zwischentitel, die die Texte auflockern - sehr gute und aussagekräftige Fotos - originelle Bildunterschriften - (Info-)Grafiken zur Visualisierung komplexer Inhalte - unterschiedliche journalistische Genres wie Kommentare, Rubriken, Interviews - Responsemöglichkeiten - Online-Ausgabe der Zeitschrift)?